Dorfgemeinschaftshaus
Unterwürschnitz sowie Räumlichkeiten
im Gemeindeamt Mühlental
können angemietet werden
( für Feiern u.ä.)
Ansprechpartner
für Vermietung
Bürgerm. Dieter Weller
Tel. 037464 8750
oder SV 037464 870-0
Unterwürschnitz
Das Dorf wurde im Jahre 1328 erstmals als Wirseniz
erwähnt. 1378 führte der Ort die Bezeichnung
Nydern Wirsenicz.
Unterwürschnitz liegt
am nördlichen Talhang des Würschnitzbaches
in 440 - 510 m Höhe.
Die Siedlung wurde nach dem Bach benannt, der durch
den Ort floß. Der Ortsteil unterhalb der Kirche
scheint auf slawischen Ursprung zurückzugehen.
Er weist
zahlreiche kleine, dicht aneinandergedrängte
und oft nur eingeschossige Wohnstallhäuser vielfach
Lehmfachwerk und Umgebinde auf. Demgegenüber
ist der oberhalb der Kirche gelegene Teil eine deutsche
Gründung. Im gesamten Ort verstreut entstanden
nach 1950 einige Eigenheime.
Die vogtländische
Region wird als frühestes Gebiet bezeichnet,
in dem der Anbau der Kartoffel als Nahrungsmittel
(Mitte d. 17. JH.) teils abhängig, teil unabhängig
voneinander begann. Auch der Unterwürschnitzer
Hans Wolf Kummerlöw wurde als einer der ersten
Anbauer genannt. Der Anbau verbrei-
tete sich, man nannte diese Erdäpfel "Vogtländische
Knollen".
In Würdigung und zur Bekanntmachung dieses geschichtlichen
Ereignisses wurde ein Kartoffellehrpfad - der "Vogtländische
Knollensteig" - angelegt.
Auffallend
ist in Unterwürschnitz die Kirche, die schon
von weitem für jedermann sichtbar ist. Man nimmt
an, daß sie bereits im 13. Jh. als Wehrkirche
diente.
Wissenswertes rund um die 'Knolle' (Kartoffel) im
Vogtland
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